direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Der Fokus unserer Arbeit liegt auf Fragen der Kunstgeschichte als Kulturgeschichte, auf den ästhetischen, sozialen, politischen und institutionellen Konstellationen, welche seit dem 18. Jahrhundert die Produktion, die Zirkulation und den Konsum von Kunst prägten. mehr

Aktuelles

Interview-Film "Wem gehört Kulturerbe?"



Im Wintersemester 2016 erarbeiteten sich die Teilnehmer*innen des Projektseminars Kunstraub aus Perspektive der Enteigneten einen Einblick in historische und aktuelle Diskurse zu gewaltsamen Kulturgutverlagerungen. Im Laufe des Seminars interviewten die Studierenden über 50 Menschen zu ihrer Beziehung zur Institution Museum, ihren Ansichten zum Schutz von Objekten und der Bedeutung von Objektprovenienzen sowie ihrer Position zum Thema Restitution. Aus dem umfassenden Material wurde der Kurzfilm "Wem gehört Kulturerbe?" produziert.

"Das Leben der Bilder" - Abschlusspräsentation des Projektseminars in der Gemäldegalerie (20. Juli 2017)

(PDF, 4,7 MB)
Lupe

Mit einem Rundgang und Kurzpräsentationen in der Gemäldegalerie findet der Abschluss des Projektseminars "Das Leben der Bilder. Das Geheimnis um die Provenienz der Gemälde in der Gemäldegalerie Berlin" statt.

In dem Seminar am Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne gingen die Studierenden im Sommersemster 2017 unter Leitung von Prof. Bénédicte Savoy Fragen nach wie: Woher stammen die Bilder der Gemäldegalerie? Was haben sie in ihrer Vergangenheit erlebt? Welche Orte haben sie besucht und wie wechselten sie ihre Besitzer?

Am Beispiel ausgewählter Werke werden die gefundenen Antworten von den Studierenden vor Ort an den Objekten vorgestellt.

Ort: Gemäldegalerie
Zeit: 20.07.2017, 18 Uhr
Flyer (PDF, 1,5 MB)

Evening Talk: Collecting the World. The Life and Curiosity of Hans Sloane (18. Juli 2017)

Lupe

James Delbourgo: COLLECTING THE WORLD
Hans Sloane and the Origins of the British Museum

In 1759 the British Museum opened its doors for the first time – the first free national public museum in the world. But how did it come into being? This talk is based on a new biography of its founder Hans Sloane, which recounts the story behind the museum’s creation. Born in northern Ireland in 1660, Sloane amassed a fortune as a London society physician, becoming a member of the Whig establishment and president of the Royal Society and Royal College of Physicians. His wealth and contacts enabled him to assemble an encyclopedic collection of specimens and objects – the most famous cabinet of curiosities of its time. For Sloane, collecting a world of objects meant collecting a world of people. His marriage to a Jamaican sugar heiress gave him access to both planters and African slaves, from whom he collected a variety of objects. He then established a network of agents to supply artifacts from China, India, North America, the Caribbean, and beyond: plants and animals, books and manuscripts, a ›shoe made of human skin‹, the head of an Arctic walrus, slaves’ banjos, magical amulets, Buddhist shrines, copies of the Qur’ān and more – nothing was off limits to Sloane’s curiosity and fortune. The overlooked story of one of the Enlightenment’s most controversial luminaries offers a fresh perspective on the entanglement of scientific discovery and imperialism in the eighteenth-century and the heritage of today’s global museums.

The event is part of the research project “Dinosaurs in Berlin. Brachiosaurus brancai as political, scientific and popular icon”, carried out in cooperation between the Institut für Kunstwissenschaften und Historische Urbanistik, TU Berlin, the Natural History Museum Berlin and the Institute of Asian and African Studies, Humboldt Universität zu Berlin. In cooperation with the project “Mobile Objects”, Cluster of Excellence Image Knowledge Gestaltung at Humboldt-Universität zu Berlin. Funded by the Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Tuesday, 18.07.2017, 18-20 h

Venue: Festsaal (Haus 1), Luisenstraße 56, 10117 Berlin

Admission free
Please register at:

More information here.

Vortrag: Kunstfälschungen. The Current State of the Art (10. Juli 2017)

links: Christian Goller: Heilige Katharina, Fälschung im Stil Matthias Grünewalds, 1972, Cleveland Museum of Art (Study Collection); rechts: Wolfgang Beltracchi: Natur (sic!) morte (1913), Fälschung auf der Grundlage verschiedener Gemälde Fernand Légers, vor 2006 (Rückseite), Landeskriminalamt, LKA 454, Berlin / AA&R, London.
Lupe

Prof. Dr. Henry Keazor (Heidelberg) skizziert mittels ausgewählter Fälle ein Panorama der aktuell bekannten Fälschungsmethoden und diskutiert die daraus zu ziehenden Lehren anhand von drei Problemen (1. Nomenklatur, 2. Entlarvung bzw. Verhältnis von Kunsttechnologie und anderen Methoden, 3. Verbreitung von Information). Er wird sich zudem der Frage annehmen, wie man mit als Fälschungen entlarvten Objekten umgehen kann und soll. Hieraus lassen sich Schlüsse auf die Möglichkeiten einer gewissen Prävention sowie einer schnelleren Enttarnung ableiten, dank derer es vielleicht möglich sein wird, die Wirkdauer und -kraft von Kunstfälschungen zu mindern.

Montag, 10.07.2017, 18.15 Uhr

TU Berlin, Architekturgebäude, R A111, Straße des 17. Juni 150/152

Forum Kunst und Markt
Prof. Dr. Henry Keazor (Universität Heidelberg)

Tagung: 100 Jahre Deutscher Museumsbund im Rückblick (7. Juli 2017)

Lupe

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Deutschen Museumsbunds am 23. Mai 2017 luden das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne und die Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. zu einer Tagung am 7. Juli 2017 in den Senatssaal der Technischen Universität ein. Hier wurde den eng mit den verschiedenen Phasen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert verbundenen Etappen in der Geschichte des DMB erstmals genauer nachgegange. Die jeweilige Rolle des DMB wurde hinterfragt, um so zu einer differenzierteren Verortung des heutigen Museumsbunds beizutragen.

Weitere Informationen

 

 

Vortrag: Galerie EIGEN + ART. Gründung, Wandel, Zukunft – Wirtschaftsunternehmen in 3 Systemen (26. Juni 2017)

Lupe

Gerd Harry Lybke blickt in seinem Vortrag auf seine über 30-jährige Erfahrung als Galerist zurück. Die Galerie EIGEN + ART entwickelte er seit 1983 aus einer Leipziger Dachwohnung zu einem international agierenden Unternehmen, das in unterschiedlichen Wirtschaftssystemen wirkte: in der DDR, die nicht-staatliche Kunst zu unterbinden versuchte, und in der Bundesrepublik Deutschland mit ihrem sozialen Marktwirtschaftssystem vor und nach der Wiedervereinigung. Mit den Hauptstandorten Leipzig und Berlin (seit 1992) gelang ihm der internationale Durchbruch, begünstigt durch temporäre Galerieräume von New York bis Tokio sowie durch die Teilnahme an weltweit bedeutsamen Kunstmessen. EIGEN + ART vertritt namhafte Künstler_innen wie Olaf Nicolai oder Neo Rauch.

Montag, 26.06.2017, 18.15 Uhr

Eintritt frei | Umtrunk im Anschluss

TU Berlin, Architekturgebäude, R A060, Straße des 17. Juni 150/152

Forum Kunst und Markt
Galerie EIGEN + ART

Online-Publication: Photography and Orality. Dialogues in Bamako, Dakar and Elsewhere (seit 16. Juni 2017)

Lupe

Two new publications on photography from African perspectives have been launched in June 2017: an online interview project developed over the last few years with 17 photographers from Bamako and Dakar, as well as Contemporary And (C&) in collaboration with Aperture magazine present a special edition „platform Africa“ profiling photographers, biennales, art spaces, and educational workshops. Bärbel Küster and Clara Pacquet have organized the Photography and Orality project.

Contemporary And (C&)

Photography and Orality Dialogues in Bamako, Dakar and Elsewhere

Vortrag: Collecting Contemporary Art: Data Visualization in Qualitative Research (Montag, 15. Mai 2017)

Lupe

Dr. Anne Luther (New York/Berlin) präsentiert in Ihrem Vortrag Forschungsergebnisse aus ihrer Doktorarbeit, die eine kulturelle Analyse des heutigen New Yorker Kunstmarkts darstellt. Im Besonderen wird sie ihre Software zur Datenvisualisierung vorstellen, die sie eigens für die zwischen 2013 und 2015 angefertigte Studie entwickelt hat.

Montag, 15. Mai 2017, 18.15 Uhr

TU Berlin, Architekturgebäude, R A111, Straße des 17. Juni 150/152

Forum Kunst und Markt
Dr. Anne Luther

Internationale Konferenz "Rethinking Museums Politically: Berlin's Altes Museum, Museum Island and the (reconstructed) City Palace" (11.-12. Mai 2017)

Lupe

Museen wieder politischer zu denken ist das Thema der internationalen Konferenz, die vom 11.-12. Mai 2017 an der TU Berlin stattfand. Auf der Tagung wurden in historisch-kritischer Perspektive die politische Geschichte der Museumsinsel und die signifikante Architektur des Alten Museums in dessen Bezugnahme auf das Berliner Schloss diskutiert und insbesondere im englischsprachigen Raum entwickelte Konzepte zur Performativität von Architektur und Ausstellungsdesign vorgestellt.

Mit Tony Bennett (Sydney), Paul Jones (Liverpool), Suzanne MacLeod (Leicester).

Organisation: Dr. Annette Loeseke, Dr. Andrea Meyer

Weitere Informationen (PDF, 121,0 KB)

mehr

Videos: Antrittsvorlesung und Kurse von Bénédicte Savoy am Collège de France

Lupe

Am 30. März 2017 hielt Bénédicte Savoy ihre leçon inaugurale am Collège de France. Mit dem Vortrag Objets du désir. Désirs d'objets - Histoire culturelle du patrimoine artistique en Europe, XVIIIᵉ-XXᵉ siècles trat sie ihre Professur auf dem Chaire internationale an, auf den sie im vergangenen Jahr berufen wurde. Der Vortrag ist als Video abrufbar, ebenso wie die wöchentlichen Vorlesungen im Kurs À qui appartient la beauté ? Arts et cultures du monde dans nos musées:

Video- und Audiomitschnitte der Vorträge

Die Professur am Collège de France läuft parallel zur Tätigkeit von Bénédicte Savoy an der TU Berlin. Weitere Informationen zu der Position und den Kursen finden Sie auf den Web- und Social Media-Seiten des Collège de France:

Webseite des Collège de France
Twitter; Facebook; Youtube

Wissenschaftliche Dokumentation zum Projekt "Objects in Transfer"

Lupe

Für das Projekt "Objects in Transfer. A Transcultural Exhibition Trail through the Museum für Islamische Kunst in Berlin" liegt nun die wissenschaftliche Abschlussdokumentation vor und kann frei heruntergeladen werden. Das Projekt wurde unter Mitarbeit von Isabelle Dolezalek realisiert, die in der Dokumentation u.a. mit dem Aufsatz "Alternative Narratives. Transcultural Interventions in the Permanent Display of the Museum für Islamische Kunst in Berlin" vertreten ist. Das Projekt war eine Kooperation des SFB "Episteme in Bewegung" (FU Berlin) mit dem Museum für Islamische Kunst (SMB).

Download Abschlussdokumentation (PDF, 7,3 MB)

Zur Webseite des Projekts

Call for Papers: The Global Power of Private Museums: Arts and Publics – States and Markets (Berlin, 16.–18. November 2017)

Lupe

Internationales Symposium des Forums Kunst und Markt/Centre for Art Market Studies der TU Berlin in Kooperation mit dem Forum Transregionale Studien und seinem Forschungsprogramm Art Histories and Aesthetic Practices

Veranstalter:

  • Technische Universität Berlin: Bénédicte Savoy (Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne / Collège de France), Dorothee Wimmer (Centre for Art Market Studies)
  • Julia Voss (2016/17 Fellow of the Wissenschaftskolleg zu Berlin)
  • Forum Transregionale Studien: Hannah Baader (Art Histories and Aesthetic Practices / Kunsthistorisches Institut Florenz), Georges Khalil

Einsendeschluss CFP: 30. April 2017

CFP Download
mehr

Dialogverfahren zur Bauakademie

Lupe

Am 16. Februar 2017 wurde das „Dialogverfahren zur Entwicklung eines tragfähigen Nutzungskonzeptes für die Wiedererrichtung der Bauakademie Berlin“ eröffnet. Gemeinsam mit dem Präsidenten der TU, Christian Thomsen, und Hans-Dieter Nägelke, dem Leiter des Architekturmuseums der TU, engagiert sich Bénédicte Savoy für ein Konzept, das die Ursprungsinstitution der heutigen TU wieder zu einem lebendigen Ort machen soll.

Das Protokoll des „Statusforums“ ist nun veröffentlicht und hier abrufbar (PDF, 1,7 MB). Den Beitrag der TU finden Sie auf den Seiten 16-18.

Am 22. März fand das „Ideenforum“ statt, der nächste Termin im Dialogverfahren ist das „Szenarienforum“ am 3. Mai 2017. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesstiftung Baukultur.

Deubner-Preis 2017 für Maria Obenaus

Lupe

Wir gratulieren Maria Obenaus herzlich zum Deubner-Preis 2017, den sie für ihre Dissertation „Für die Nation gesichert? Das ‚Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke‘: Entstehung, Etablierung und Instrumentalisierung 1919–1945“ erhält (erschienen bei De Gruyter).
Der durch den Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. verliehene Preis zeichnet Promotionsschriften aus, "die innovative Ergebnisse sprachlich niveauvoll und dabei auch jenseits der Fachgrenzen verständlich präsentieren". Die Verleihung erfolgte im Rahmen des Deutschen Kunsthistorikertags in Dresden.

Erstausgabe: "Journal for Art Market Studies"

Lupe

Wir freuen uns sehr, das Erscheinen der ersten Ausgabe des "Journal for Art Market Studies" bekanntzugeben. Die englischsprachige Open-Access-Zeitschrift wird in Zukunft etwa dreimal jährlich erscheinen, herausgegeben vom Forum Kunst und Markt (FOKUM) am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin.

Die erste Ausgabe "The Pricing of Art. Makers – Markets – Museums" widmet sich der Frage, in welcher Art und Weise im „System Kunstmarkt” die Akteure und Institutionen die Preisgestaltung(en) von Kunstwerken formen und transformieren.

Link zum Journal:
www.fokum-jams.org

Berichterstattung zum Journal:
RBB Kulturradio, 16.2.2017
Handelsblatt, 17.2.2017
Deutschlandradio Kultur, 20.2.2017

Launch Party für das Journal am 13.02.2017
Lupe

Neuerscheinung: Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut

Lupe

Die Dissertation von Robert Skwirblies ist nun als Buch erschienen:

Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut. Gemäldesammlungen, Kunsthandel und Museumspolitik 1797-1830
(Ars et Scientia, 13)

Berlin/Boston (De Gruyter) 2017, 827 Seiten, 189 Abbildungen

mehr

Vortrag: Von Miró und Max Ernst bis Salvador Dalí – die Kunst des Surrealismus und der Pariser Kunsthandel der 1920er und 1930er Jahre (Montag, 23. Januar 2017)

La galerie surréaliste, 16, rue Jacques Callot, Paris, 1926
Lupe

Dr. Julia Drost (Paris) begibt sich auf die Suche nach der einen großen Händlerfigur in den ersten Jahren der surrealistischen Bewegung. Doch kann sie überhaupt gefunden werden? Wie funktionierte der Ersthandel eines Max Ernst, Joan Miró oder Salvador Dalí, wie kamen ihre Werke aus den Ateliers an die Wände? Welche Händler und Galerien haben die Künstler vertreten, wie und wieviel wurde für die Bilder bezahlt und auf welchen Wegen gelangten die Werke darüber hinaus an ihre Käufer?

Montag, 23.01.2017, 18.15 Uhr

TU Berlin, Architekturgebäude, R A111, Straße des 17. Juni 150/152

Forum Kunst und Markt
Julia Drost (DFK Paris)

Online: Working on Things. On the Social, Political, and Economic History of Collected Objects (Berlin, 21.–22. November 2016)

Lupe

Organized as part of the project “Dinosaurs in Berlin. Brachiosaurus brancai as an Icon of Politics, Science and Popular Culture”, funded by the Federal Ministry of Education and Research, in cooperation with the base project “Mobile Objects” as part of the German Research Foundation’s cluster of excellence “Image Knowledge Gestaltung: An Interdisciplinary Laboratory”.

Ort/Venue: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 1/3 / Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstr. 43

Kontakt/Contact: pan@mfn-berlin.de

Programm (PDF, 301,0 KB)

Videoreihe (Gerda-Henkel-Stiftung)

Video (Konferenzankündigung)

Online / Radio: All the Beauty of the World. The Western Market for non-European Artefacts

Lupe

Videomitschnitte
Videomitschnitte aller Vorträge der Internationalen Konferenz in der Berliner Bauakademie (13.–15. Oktober 2016) wurden im Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung veröffentlicht.

Radiomitschnitt
Die finale Podiumsdiskussion wurde am 27.11.16 im Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt und ist online abrufbar.

Radiointerview
Im Vorfeld des Symposiums sprach Bénédicte Savoy am 12.10.2016 auf Deutschlandradio Kultur mit Nina Brink über "Nicht-europäische Werke in westlichen Museen. Wie der Markt die Kunst verändert".


Videoreihe (Gerda Henkel Stiftung)
Podiumsdiskussion (Inforadio)
Radiointerview (Deutschlandradio Kultur)
Tagungsprogramm

Hans-Janssen-Preis für Robert Skwirblies

Dr. Robert Skwirblies erhält den Hans-Janssen-Preis der Akademie für Wissenschaften zu Göttingen. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung würdigt "herausragende wissenschaftliche Arbeiten" auf dem Gebiet der Kunstgeschichte der Neuzeit und wird Herrn Skwirblies für seine Dissertationsschrift "Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut" verliehen (erschienen bei DeGruyter).

Die offizielle Preisverleihung erfolgt im Rahmen der öffentlichen Jahresfeier der Akademie am 26. November 2016.

Neuerscheinung: Mars & Museum. Europäische Museen im Ersten Weltkrieg

Lupe

Mars & Museum. Europäische Museen im Ersten Weltkrieg, herausgegeben von Christina Kott und Bénédicte Savoy.

Böhlau Verlag

2016, 272 S.
59 s/w-Abb.

Inhaltsverzeichnis (PDF, 130,4 KB)

weitere Informationen

Vortrag: Von E.-F. Gersaint bis David Zwirner – Der Beitrag von Kunsthändlern zur Wertschöpfung im Bildkunstspiel (Donnerstag, 15. Dezember 2016)

Schwerfigur: Adel Abdessemeds Installation Décor verkaufte David Zwirner 2012 an Francois Pinault.
Lupe

Prof. Dr. Michael Hutter (Berlin) spricht im Rahmen des Forum Kunst und Markt über den Einfluss von KunsthändlerInnen auf die Wertschätzung von KünstlerInnen und Kunstwerken. Dabei spannt er einen Bogen vom Pariser Luxuswarenhändler Gersaint (18. Jahrhundert) bis zur New Yorker David Zwirner Gallery (21. Jahrhundert). Wie wirken diese Kunsthandelsakteure auf ästhetische Wertungen und die in Preisen messbaren Wertschöpfungen ein?

Donnerstag, 15.12.2016, 18.15 Uhr

TU Berlin, Architekturgebäude,
R A111, Straße des 17. Juni 150/152

Forum Kunst und Markt

Vortrag: First Contact 1770. The Story of the Gweagal Shield (10. November 2016)

Lupe

Rodney Kelley, Vincent Forrester und Roxley Foley sprechen aus Aboriginal Perspektive über Zeiten vor, während und nach der Kolonialisierung in Australien.

Do, 10. November 2016
20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)

Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32
12049 Berlin

Eintritt: 6/4€

Vortragssprache: Englisch

weitere Informationen:
Website
Facebook

Neuerscheinung: Mona Lisa in Bangoulap. Die Fabel vom Weltmuseum

Lupe

Mit einem Nachwort von Bénédicte Savoy ist bei Matthes & Seitz Berlin die deutsche Übersetzung des Buchs "Mona Lisa in Bangoulap. Die Fabel vom Weltmuseum" von Arno Bertina erschienen.


weitere Informationen

Rezension F.A.Z. (10.09.2016) (PDF, 239,5 KB)

Rezension F.A.S. (25.09.2016) (PDF, 967,2 KB)

Rezension F.R. (23.09.2016) (PDF, 115,8 KB)

Schöne-Vortrag 2016: What is wrong with Museums in Turkey? (7. November 2016)

Lupe

Im Rahmen der Vortragsreihe der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. und der TU Berlin spicht Prof. Edhem Eldem (Department of History of Bogaziçi University, Istanbul) über "What is wrong with Museums in Turkey?".

07.11.2016, 19.00 Uhr c.t.
Hörsaal A151, Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 150/152

Vortragssprache: Englisch

Eintritt frei | Umtrunk im Anschluss

Einladungsflyer (PDF, 382,5 KB)

weitere Informationen

Podiumsdiskussion und Workshop des Forums Kunst und Markt (Berlin, 4./5. November 2016)

Lupe

Podiumsdiskussion: Kulturgutschutz – Ein Gesetz und seine Folgen

Freitag, 04.11.2016, 18.15 Uhr
Sprache: Deutsch

Workshop: Art Markets and Politics. State Control and Trade in Global Perspective 

Samstag, 05.11.2016, 10:00–17:00 Uhr
Sprachen: Deutsch und Englisch

Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1035, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin 

weitere Informationen

Rezension (Tagesspiegel), Christiane Meixner, Berlin, 06.11.16

Internationale Konferenz: All the Beauty of the World. The Western Market for non-European Artefacts (Berlin, 13.-15. Oktober 2016)

Lupe

International Symposium: All the Beauty of the World. The Western Market for non-European Artefacts (18th-20th century)

Veranstalter/Convenors:
Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Dr. Charlotte Guichard, Dr. Christine Howald

Ort/Venue: Berlin, Bauakademie am Schinkelplatz

Details zum Programm hier.

Öffentlicher Vortrag: Geraubte Kunst - Objekte der Begierde

Prof. Dr. Bénédicte Savoy spricht am 30. September um 19:30 Uhr in der Berliner "Urania",
Kleist-Saal, An der Urania 17, 10787 Berlin.

Nähere Informationen und Anmeldung hier.

Kunst/Natur-Talk: "Auf frischer Tat" (16. September 2016)

Lupe

Über Bildwelten und Geschichten naturkundlicher Forschung um 1900 sprachen am 16. September 2016 im Berliner Naturkundemuseum der Künstler Fernando Bryce, die Historikerin Ina Heumann (MfN) und die Kulturwissenschaftlerin Mareike Vennen (TU Berlin). Moderation: Anita Hermannstädter (MfN).

Weitere Informationen unter: kunst.mfn-berlin.de

 

 

Vortrag: Der Verein der Freunde der Nationalgalerie im Nationalsozialismus (Andrea Meyer)

Lupe

Der Vortrag von Andrea Meyer über den Verein der Freunde der Nationalgalerie im Nationalsozialismus (14. Juli 2016 im Hamburger Bahnhof) im Rahmen der Vortragsreihe zur Ausstellung "Die schwarzen Jahre – Geschichten einer Sammlung"  ist jetzt online:

Videoaufzeichnung

International Conference: Art History for Artists - Interactions Between Scholarly Discourse and Artistic Practice in the 19th Century

Lupe

Berlin, 7.-9. Juli 2016

Veranstalter/Convenor:
Eleonora Vratskidou, Alexander von Humboldt Postdoctoral Fellow TU Berlin

Zur Homepage

Programm (PDF, 4,9 MB)

Booklet (PDF, 977,5 KB)

Neuerscheinung: Für die Nation gesichert? Das „Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke“

Lupe

Die Dissertation von Maria Obenaus ist nun als Buch erschienen:

Für die Nation gesichert? Das „Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke“: Entstehung, Etablierung und Instrumentalisierung 1919-1945

mehr

Vortrag: „German Art has Come to Its Own Again.“ Preise deutscher Kunst in den Vereinigten Staaten 1945-1960: Akteure, Institutionen und Strategien (Dorothea Schöne)

Dr. Dorothea Schöne sprach am 11. Juli 2016 im Rahmen des Forums Kunst und Markt über "'German Art has Come to Its Own Again.' Preise deutscher Kunst in den Vereinigten Staaten 1945-1960: Akteure, Institutionen und Strategien".

mehr

Neuerscheinung: Artistes, savants et amateurs. Art et sociabilité au XVIIIe siècle (1715-1815)

Lupe

Artistes, savants et amateurs : art et sociabilité au XVIIIe siècle (1715-1815)

Nina Struckmeyer (mit Jessica Fripp, Amandine Gorse und Nathalie Manceau)

Éditions Mare et Martin, 2016

Neuerscheinung: Museen im Nationalsozialismus

Lupe

Museen im Nationalsozialismus. Akteure – Orte – Politik, hrsg. von: Tanja Baensch, Kristina Kratz-Kessemeier und Dorothee Wimmer

Böhlau Verlag

2016, 411 S., 
103 s/w-Abb.

Rezension von Bernhard Schulz in: Der Tagesspiegel, 08.08.16
Rezension von Lukas Cladders in: H-ArtHist, 06.09.2016
Rezension von Christian Hirte in: H-Soz-Kult, 06.12.2016

mehr

Transkulturelle Beziehungen, globale Biographien - islamische Kunst?

Der Tagesspiegel berichtet über den Ausstellungsparcours im Museum für Islamische Kunst, welcher unter Mitarbeit von Isabelle Dolezalek im Rahmen des Forschungsprojektes “Gegenstände des Transfers” realisiert wurde.

Tagesspiegel (02. Mai 2016)

Vortrag: The Market Carousel. How Markets for Modern and Contemporary Art Emerge in Brazil, Russia, India and China (Olav Velthuis)

Lupe

Prof. Dr. Olav Velthuis sprach im Rahmen des Forums Kunst und Markt über "The Market Carousel. How Markets for Modern and Contemporary Art Emerge in Brazil, Russia, India and China" (20. Juni 2016).

mehr

Museums and the art trade: dangerous liaisons?

Andrea Meyer sprach am 02. April 2016 im Rahmen der Konferenz "Negotiating Art. Dealers and Museums 1855 - 2015" der National Gallery in London über die Gründung des Deutschen Museumsbundes 1917.

Artikel in The Art Newspaper (PDF, 560,9 KB) (01. April 2016)

The Recovered Memory of Stolen Works of Art

Bénédicte Savoy im Interview zu Kunstraub und Restitutionen, erschienen in: La Vie des Idées (26.06.2015) und in Books and Ideas (22.02.2016)

Englisch
Französisch

Verleihung der Leibniz-Preise 2016 | 1. März 2016

Lupe

Bénédicte Savoy erhielt als eine von 10 WissenschaftlerInnen den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2016 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.

Weitere Informationen zum Preis 

Dankesrede von Bénédicte Savoy

Neuerscheinung: Paul Graupe (1881-1953)

Lupe

Paul Graupe (1881-1953). Ein Berliner Kunsthändler zwischen Republik, Nationalsozialismus und Exil.

Patrick Golenia, Kristina Kratz-Kessemeier u. Isabelle Le Masne de Chermont,
mit einem Vorwort von Bénédicte Savoy

Böhlau Verlag

2016, ca. 320 S.
ca. 150 s/w- und 25 farb. Abb.

Buchbesprechung in der taz, 31.03.16 (PDF, 3,9 MB)

Weitere Informationen

Deutsch-französische Auszeichnungen für Bénédicte Savoy

Lupe

Am 1. Dezember wurde Bénédicte Savoy für ihren Beitrag zur „Belebung und Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich“ in der Französischen Botschaft in Berlin mit dem Prix de l‘Académie de Berlin ausgezeichnet.

Zwei Tage später nahm sie den Prix du Rayonnement de la langue et de la littérature françaises entgegen, der in einem Festakt in der Académie française in Paris übergeben wurde.

Neuerscheinung: Museumsvisionen. Der Wettbewerb zur Erweiterung der Berliner Museumsinsel 1883/84

Lupe

Der Katalog zur Ausstellung

Museumsvisionen. Der Wettbewerb zur Erweiterung der Berliner Museumsinsel 1883/84

hrsg. von: Nikolaus Bernau, Hans-Dieter Nägelke und Bénédicte Savoy

Verlag Ludwig

2015, 400 S.
36 S/W- und 261 Farbabbildungen

Neuerscheinung: Tempel der Kunst. 2. Auflage

Lupe

Tempel der Kunst
Die Geburt des öffentlichen Museums in Deutschland. 1701–1815

hrsg. von: Bénédicte Savoy

Böhlau Verlag

2015, Ca. 520 S.
Ca. 100 s/w-Abb. Quellentexte und 200 s/w-Abb. auf CD
24 x 17 cm

mehr

Les frères Humboldt. L'Europe de l'esprit

Lupe

Die französischsprachige Webseite zur Humboldt-Ausstellung ist online. Eine englischsprachige Fassung folgt in Kürze.

Hier geht es zur Webseite

Zur aktuellen Debatte um das Kulturgutschutzgesetz

Lupe

Die Reaktionen auf das von Monika Grütters angekündigte Kulturgutschutzgesetz sind energisch, noch bevor ein konkreter Gesetzentwurf vorgelegt wurde. Dabei sind die Debatten nicht neu: zum geforderten Mitbesitz der Allgemeinheit an Kunst in Privatbesitz, zur Bindung von Kulturerbe an nationale Grenzen und zum Schutz von Museumsbesitz. Seit 1919 wird die Ausfuhr von Kunst gesetzlich geregelt und ein „Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes“ zusammengetragen. (PDF, 364,0 KB) Das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne ist besonders stolz, mit einer historischen Arbeit zum deutschen Kulturgutschutz einen Beitrag zu den aktuellen Debatten leisten zu können. Maria Obenaus hat vor wenigen Wochen eine umfangreiche Untersuchung zum „Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke“ in der Weimarer Republik und Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt, deren Veröffentlichung in Vorbereitung ist. Hierzu auch ein Presseartikel.

Neuerscheinung: „Mein zweites Vaterland…“ Alexander von Humboldt und Frankreich

Lupe

„Mein zweites Vaterland…“ Alexander von Humboldt und Frankreich

hrsg. von: Blankenstein, David, Ulrike Leitner, Ulrich Päßler u. Bénédicte Savoy 

De Gruyter

2015, 333 S.
23 Abb.

 

 

Studieren im Museum!

Die Museumsinsel, hier das Bodemuseum, ist ein kulturelles Highlight in Berlin
Lupe

Zum Wintersemester 2014/2015 richtete die Fakultät I Geisteswissenschaften der TU Berlin in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz einen neuen Studienschwerpunkt „Kunstwissenschaft/Museum“ innerhalb des kunstwissenschaftlichen TU-Master-Studiengangs ein. Die Staatlichen Museen zu Berlin werden jedes Semester bis zu drei Veranstaltungen anbieten, die je nach thematischer Ausrichtung direkt vor Ort in den Museen, Archiven, Werkstätten oder in den Räumen der Universität stattfinden. mehr

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.

Kontakt

Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne
Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
Fakultät I
Sekr. A 56
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin

So finden Sie uns