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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Repertorium zum französischen Kunstmarkt während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg

Auktion der Galerie Charpentier (Paris, Juni 1944) unter Leitung von Maître Etienne Ader
Lupe

Mitwirkende

Leitung:
Berlin (TU): Bénédicte Savoy
Paris (INHA): Eric de Chassey

Wissenschaftliche Koordination:
Berlin (TU): Eyke Vonderau
Paris (INHA): France Nerlich, Ariane James-Sarazin

Projektmitarbeiter*innen:
Berlin (TU): Elisabeth Furtwängler
Paris (INHA): Ines Rotermund-Reynard

Studentische Hilfskräfte:
Berlin (TU): Wanda Lou Lehmann (in Elternzeit), Anna-Jo Weier

Über das Projekt

Der Erforschung des europäischen Kunstmarktes zur Zeit des Nationalsozialismus ist in den letzten Jahren, insbesondere in Folge des Falls um den Kunsthändler Cornelius Gurlitt, eine erhöhte Aufmerksamkeit zugekommen. Unklare Provenienzen wurden erforscht und Sammlungen werden intensiv geprüft. In vielen Fragen der transnationalen Verflechtung der Märkte stehen fundierte Publikationen allerdings noch aus. Für diese ist Grundlagenforschung eine wichtige Voraussetzung, um die vielen einzelnen, aufs Objekt bezogenen Forschungen zu unterstützen. Hier möchte das deutsch-französische Forschungsprojekt einen Beitrag leisten.

Das Ziel dieser gemeinschaftlich durchgeführten prosopographischen Studie ist es, die Akteure (Auktionatoren, Museumsleute, Kunsthändler, Sammler, Diplomaten, Galeristen, Kunsthistoriker sowie Institutionen, zudem ggf. Herausgeber von Zeitschriften, Journalisten u.a. Experten) auf dem französischen Kunstmarkt während der deutschen Besatzung Frankreichs sowie die mit ihnen in Verbindung stehenden Akteure auf dem deutschen Kunstmarkt im Dritten Reich über die bisherigen Studien hinaus zu identifizieren und zu erforschen. Die Ergebnisse sollen dreisprachig (Englisch, Deutsch und Französisch) als open access Publikationen frei zugänglich veröffentlicht werden.

Die Untersuchung dient insgesamt nicht nur einem besseren Verständnis des deutsch-französischen Systems „Kunstmarkt“ im europäischen Zusammenhang in dieser Zeit, sondern auch dazu, ein klares Bild von einer Gruppe von Akteuren des kommerziellen und kulturellen Austauschs zwischen den Ländern zu zeichnen. Die kritische Netzwerkanalyse soll es ermöglichen, die Protagonisten vieler Besitzwechsel von Kulturgütern neu zu verorten. Die Ergebnisse sollen somit zu einem neuen, effektiven Werkzeug für die internationale Provenienzforschung werden, nicht nur beiderseits des Rheins.

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