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Pay Matthis Karstens: Die Papierarbeiten Eugen Schönebecks

Projektbeschreibung:

Mit seinen Bildschöpfungen zwischen den Polen von Figuration und Abstraktion, seiner frühzeitig beendeten künstlerischen Karriere und dem damit einhergehenden Rückzug aus der Öffentlichkeit wurde Eugen Schönebeck zu einer „Legende“ (Gregor Jansen) der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Während sein malerisches Werk mittlerweile wissenschaftlich gut erschlossen ist, steht die umfängliche Aufarbeitung seiner Arbeiten auf Papier noch aus. Das Ziel der Dissertation ist es daher, eine erste Übersicht über das Früh- und Hauptwerk auf Papier zu geben und dieses wissenschaftlich zu erschließen. Dies soll durch die Definition und Analyse von Werkgruppen sowie die Untersuchung stilistischer wie motivischer Entwicklungslinien erfolgen. Letztlich sollen diese Linien kunsthistorisch kontextualisiert und ihre Verbindungen zum malerischen Werk untersucht werden. Im Rahmen dieses monografischen Ansatzes werden auch zentrale Aspekte der Berliner Nachkriegsmoderne aufgearbeitet, beispielsweise die Ausbildung an den Kunsthochschulen und die staatliche Künstlerförderung in der geteilten Stadt.

Die Dissertation entsteht in enger Anbindung an die zeitgleiche Erarbeitung des Werkverzeichnisses der Papierarbeiten Eugen Schönebecks, das Juerg Judin und Pay Matthis Karstens herausgeben.

Betreuerin: Prof. Dr. Bénédicte Savoy

Vita:

Pay Matthis Karstens, Studium der Kunst- und Bildgeschichte, Deutschen Literatur und Contemporary Art Theory an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Goldsmiths College in London mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; Tätigkeiten u. a. für die Berlinische Galerie, das Deutsche Historische Museum und die Schirn Kunsthalle Frankfurt; Gründer des Jungen Freundeskreises der Liebermann-Villa; Publikationen und Ausstellungen zur deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, u. a. zu den Fotografien und der Rezeptionsgeschichte Heinrich Zilles. Zuletzt ko-kuratierte er die Ausstellung „Mahnung und Verlockung. Die Kriegsbildwelten von Käthe Kollwitz und Kata Legrady“ für das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin.

Kontakt: paymatthiskarstens [at] gmail.com

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