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TU Berlin

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Marlene Scholz: Antike Kunst im Ausstellungsraum

Projektbeschreibung

Die Vereinigung Italiens am 17. März 1861 unter König Viktor Emmanuel II. von Savoyen war entscheidend für die italienische Museumslandschaft. Die Menschen waren geprägt durch eine lange Tradition negativer Staatserfahrung, die in allgemeiner Skepsis resultierte und die Herrschaft vor allem „als fremd, illegitim, repressiv und korrupt“ (Peter Fritzsche) wahrnahm. Bis zur Jahrhundertwende waren die Legitimationsbasis und die Identifikation mit dem neuen Nationalstaat sehr schwach. Auf der Suche nach nationaler Zusammengehörigkeit boten die öffentlichen Museen einen geeigneten Rahmen, um die eigene gemeinsame Geschichte darzustellen und zu vermitteln.

Im Vergleich zu anderen europäischen Antikensammlungen waren die italienischen Sammlungsbestände national und vorrangig regional orientiert. Auch der Grabungsfokus zur Erweiterung der Sammlung richtete sich primär ins Landesinnere. Für die Ausstellungsgestaltung ergibt sich vor diesem Hintergrund die Herausforderung einer kontinuierlichen und chronologisch geordneten Präsentation der italienischen Geschichte anhand von Objekten mit und ohne kontextuellen Zusammenhang zum Fundort.

Ziel des Promotionsvorhabens ist die Erarbeitung der Ausstellungsgeschichte der archäologischen Nationalmuseen im Italien des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Forschungsgegenstand bilden hierfür die vier archäologischen Nationalmuseen von Neapel, Turin, Florenz und Rom im Zeitraum von 1861 bis 1911, von der Vereinigung Italiens bis zu ihrem 50jährigen Bestehen.

Betreuer: Bénédicte Savoy (Berlin), Marcello Barbanera (Rom)

Lupe

Zu Marlene Scholz:

Vita

Seit Dezember 2018 Wissenschaftliche Volontärin am Georg Kolbe Museum Berlin

November 2014 bis Dezember 2018 Promotion im Rahmen einer COTUTELA mit der Università degli Studi di Roma „La Sapienza“ – Dipartimento di Scienze dell’Antichità und der Technischen Universität Berlin – Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik; Verteidigung der Dissertation „Antike Kunst im Ausstellungsraum“ 

Januar 2017 bis Juni 2018 Mitarbeiterin bei aStec - Angewandte Systemtechnik GmbH bis

Mai bis Dezember 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Museumsforschung SMB-PK für das EU-Projekt E|Space

Januar bis April 2015 wissenschaftliche Hilfskraft am IT-Referat des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) für das EU-Projekt EAGLE

2010 bis 2014 Studentische und wissenschaftliche Hilfskraft für die Objektdatenbank Arachne beim Cologne Digital Archeology Laboratory (CoDArchLab) des Archäologischen Instituts der Universität zu

2009 bis 2013 Kunstvermittlerin für kunst:dialoge des Museum Ludwig in Köln

2006 bis 2013 Magisterstudium an der Universität zu Köln (HF: Kunstgeschichte, NF: Klassische Archäologie und Romanistik/Italienisch), Abschlussarbeit „Das Museo archeologico nazionale di Firenze – Antike Kunst im Ausstellungsraum“


Kontakt

marlenescholz [at] hotmail.de

Zusatzinformationen / Extras

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