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TU Berlin

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Forschung

Lupe [1]

Das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne erforscht die ästhetischen, sozialen, politischen und institutionellen Konstellationen, welche seit dem 18. Jahrhundert die Produktion, die Zirkulation und den Konsum von Kunst prägen. Künstlerausbildung, transnationale Museumsgeschichte, der Kunstmarkt, die unterschiedlichen Formen der intellektuellen und materiellen Aneignung von Kulturgütern in Friedens- und Kriegszeiten: das sind einige der Themen, die hier im Rahmen von Projekten oder Dissertationen erforscht werden.
Lehre und Forschung sind am Fachgebiet eng verknüpft: mehr [2]

Forschungskolloquium für NachwuchswissenschaftlerInnen

Lupe [3]

Das regelmäßig stattfindende Forschungskolloquium ist Gelegenheit und Treffpunkt für MA-Studierenden, DoktorandInnen und PostDocs zum Austausch und zur Präsentation jüngster Forschungsergebnisse. mehr [4]

Aktuelle Projekte

  • Die Erwerbungen der Staatlichen Museen zu Berlin auf dem Pariser Kunstmarkt während der Besatzung 1940–1944
  • Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Kunst und Antiquitäten GmbH der DDR und westlichen Auktionshäusern im Zeitraum von 1973 bis 1990: Mechanismen – Netzwerke – Objekte
  • Diplomacy and Objects in European collections of Korean Art(i)facts: Celadons and Export paintings
  • Forschungsnetzwerk: Koloniale Sammlungen in Berliner Universitäten
  • Museums and Society - Mapping the Social
  • Perzeptionen Ägyptens. Die Zeichnungen der Preußischen Ägypten-Expeditionen (1842-1845)
  • Repertorium der Akteure des französischen Kunstmarkts während der deutschen Besatzung (1940-1945)
  • Systematische Erforschung und Rekonstruktion der Adolf-von-Menzel-Sammlung des Bankiers und Kunstsammlers Ludwig Ginsberg
  • The Restitution of Knowledge
  • Umgekehrte Sammlungsgeschichten. Mapping Kamerun in deutschen Museen

Die Erwerbungen der Staatlichen Museen zu Berlin auf dem Pariser Kunstmarkt während der Besatzung 1940–1944

Lupe [5]

Das Projekt rekonstruiert erstmalig systematisch und abteilungsübergreifend die Erwerbungen der Berliner Museen auf dem Pariser Kunstmarkt während der Besatzung von 1940 bis 1944. Damit wird auch ein Beitrag dazu geleistet, mehr über zentrale Akteure des internationalen Antiquitätenhandels und ihre Netzwerke zu erfahren, und so eine Lücke in der Erforschung des Kunstmarkts zu schließen. mehr [6]

Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Kunst und Antiquitäten GmbH der DDR und westlichen Auktionshäusern im Zeitraum von 1973 bis 1990: Mechanismen – Netzwerke – Objekte

Werbeprospekt der Kunst und
Antiquitäten GmbH, 1979, Stiftung Stadtmuseum Berlin, SSMB-HA, VI.
Sammlung Kunst- und Antiquitäten GmbH
Lupe [7]

Die Kunst und Antiquitäten GmbH übte von ihrem Gründungsjahr 1973 bis zum Verkaufsstopp kurz nach dem Mauerfall den Export von Kunstgegenständen, Antiquitäten und Gebrauchtwaren im westlichen Ausland zwecks Devisenerwirtschaftung aus. Zum einen sollen im Projekt die Strukturen und Mechanismen dieser Geschäfte sowie Akteur*innen und Firmennetzwerke ermittelt werden. Zum anderen sind Objekte, die von der Kunst und Antiquitäten GmbH auf direkten bzw. indirekten Wegen an westliche Auktionshäuser eingeliefert wurden, zu identifizieren. mehr [8]

Diplomacy and Objects in European collections of Korean Art(i)facts: Celadons and Export paintings

Chrysanthemum motif decorative celadon
bowl, Goryeo period (11th century)
Lupe [9]

In this data-driven research project, the researchers want to study Korean art and ethnographic objects that became part of European museum collections through diplomatic encounters. The objects in question mostly are either bestowed as diplomatic gifts, gathered during diplomatic missions as well as circulated in “second-hand” diplomatic relations. mehr [10]

Forschungsnetzwerk: Koloniale Sammlungen in Berliner Universitäten

Lupe [11]

Ziel des Forschungsnetzwerks „Koloniale Sammlungen in Berliner Universitäten“ ist es, die kolonialen Kontexte der Universitätssammlungen in Berlin zu identifizieren und einen Dialog über die Ethik des Umgangs damit zu starten. Die Mineralogische Sammlung (TU), die Sammlung des Medizinhistorischen Museums (Charité), das Lautarchiv (HU) und die archäologischen Funde des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie (FU) haben unterschiedliche Vergangenheiten; sie werfen jedoch ähnliche Fragen auf: Welche Rolle spielen die Sammlungen für die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte? mehr [12]

Museums and Society - Mapping the Social

Lupe [13]

Museums and Society - Mapping the Social ist ein gemeinsames Projekt von Universitäten und Museen in Berlin. Es erforscht Museen als sich wandelnde soziale Räume. Im Projekt arbeiten die Humboldt-Universität Berlin, das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, die Technische Universität Berlin und das Museum für Naturkunde Berlin zusammen. mehr [14]

Perzeptionen Ägyptens. Die Zeichnungen der Preußischen Ägypten-Expeditionen (1842-1845)

Lupe [15]

Karl Richard Lepsius (1810–1884) gilt heute als Begründer der deutschen und Wegbereiter der internationalen Ägyptologie. Als herausragende Ergebnisse seiner dreijährigen, staatlich finanzierten Expedition nach Ägypten und Äthiopien gelten neben den mitgebrachten Objekten, vor allem die vor Ort entstandenen rund 2.000 Zeichnungen, von denen heute noch 1.743 erhalten sind. Eine kunsthistorische Analyse der topografischen Ansichten sowie der später entstandenen Lithografien und Gemälden fragt, ob die Zeichnungen der reinen wissenschaftlichen Dokumentation dienten, oder ob sie nicht vielmehr einem von europäischen Vorstellungen geprägten und damit konstruierten Bild Ägyptens entsprachen. mehr [16]

Repertorium der Akteure des französischen Kunstmarkts während der deutschen Besatzung (1940-1945)

Lupe [17]

Die prosopographische Studie erforscht die Akteure auf dem französischen Kunstmarkt während der deutschen Besatzung Frankreichs. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut national d’histoire de l’art (INHA) in Paris durchgeführt. mehr [18]

Systematische Erforschung und Rekonstruktion der Adolf-von-Menzel-Sammlung des Bankiers und Kunstsammlers Ludwig Ginsberg

Lupe [19]

Das einjährige Forschungsprojekt widmet sich der systematischen Überprüfung und Recherche der Adolph von Menzel Sammlung des Berliner Bankiers Ludwig Ginsberg (1873 – 1939) und wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunstgeschichte der Moderne (Prof. Bénédicte Savoy) durchgeführt. Die umfangreiche Sammlung des graphischen Werkes Menzels umfasste eine Vielzahl seltener Drucke und enthielt Papierarbeiten von zum Teil besonderer Güte und Schönheit. Sie wurde 1930 als die größte Menzel-Sammlung, die sich je in Privatbesitz befunden hat, beschrieben. Die Sammlung Ginsberg wurde in mehreren Margen versteigert und ist heute zum größten Teil verschollen. Bisher sind Werke aus der Sammlung im Kupferstichkabinett Berlin und am Leopold-Hoesch-Museum in Düren aufgetaucht. Beide Museen werden die verfolgungsbedingt in ihre Sammlungen gelangten Werke restituieren. Aufgabe des Projekts ist es zu erforschen, welche Werke die Sammlung umfasste, wann und unter welchen Umständen sie versteigert oder veräußert wurden und wo sich diese heute befinden. mehr [20]

The Restitution of Knowledge

Lupe [21]

Zwischen 1884 und 1919 wurden Tausende Objekte, Kunstwerke und menschliche Überreste aus der ganzen Welt verschleppt und an Museen in Europa verschifft. Viele davon wurden im Rahmen von Kolonialkriegen oder sogenannten "Strafexpeditionen" erworben. Aber was genau ist eine "Strafexpedition"? Sind diese Sammlungen also Kriegstrophäen? Welche Verantwortung haben Museen bezüglich dieser Schätze? Welche Geschichten von kolonialer Gewalt hängen an diesen Objekten? mehr [22]

Umgekehrte Sammlungsgeschichten. Mapping Kamerun in deutschen Museen

Blick in die Sammlung des
Ethnologischen Museums Berlin
Lupe [23]

Das kamerunisch-deutsche Forschungsvorhaben erforscht die Formen und Folgen von Kulturgutverlagerungen aus der ehemaligen Kolonie nach Deutschland. Dafür wird eine umfassende Bestandsaufnahme der kolonialzeitlichen kamerunischen Objektbestände in deutschen Museen sowie ihrer Herkunftskontexte in Kamerun vorgenommen. mehr [24]

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