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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Film und Museen

Aus: Fünf Tage, Fünf Nächte (1961)
Lupe

Das Projekt untersucht die Präsenz von Museen in Dokumentar- und Spielfilmen seit Erfindung des Kinematographs. Es gliedert sich in mehrere Teilprojekte, s.u.

Ansprechpartnerin: Bénédicte Savoy

Frühe Dokumentarfilme über die Berliner Museen. 1919-1939 (abgeschlossen)

Auslöser dieses Projekt war die Wiederentdeckung einer Reihe von Dokumentarfilmen, die zwischen 1934 und 1939 in der Berliner Museen oder in Kooperation mit ihnen gedreht und international gezeigt wurden.

Verantwortlich für diese Produktionen waren Regisseure wie Hans Cürlis, Herbert Körösi oder Th. N. Blomberg. Ihre Ansprechpartner waren in den Museen die Leiter der 1934 gegründeten Pressestelle Alexander Langsdorff und Niels von Holst sowie Museumswissenschaftler wie der Papyrusexperte Hugo Ibscher, der Numismatiker Josef Liegle, die Restauratoren Jacob von Danzas und Carl Brittner, der Kunsthistoriker Robert Schmidt, Direktor des Schlossmuseums.

Diese Filme begründeten die Gattung "Museumsfilme", die sich ab ca. 1950 weltweit etablierte. Die Berliner Museumsfilme der NS-Zeit waren allerdings nicht die ersten ihrer Art: Schon 1919 hatte der Regisser Hans Cürlis in enger Absprache mit den Berliner Museen ein Dutzend Stummfilme gedreht, die heute als verschollen gelten müssen.

Zum Projekt erschien Ende 2014:

Bénédicte Savoy, Vom Faustkeil zur Handgranate. Filmpropaganda für die Berliner Museen. 1934-1939, Böhlau Verlag, Köln/Wien/Weimar, 2014 mehr

Eine Liste der behandelten Filme finden Sie hier

Beutekunst im Kino

Seit der Antike wird Kunstraub auch in Bildern dargestellt. Um 1800 wurde Napoleons Kunstraub Gegenstand zahlreicher Darstellungen in Stichen, Reliefs, Gemälden und Medaillen. Im 20. Jahrhundert erweiterte sich die Ikonographie von Beutekunst um eine ganze Reihe von Filmen aus Ost und West : Fünf Tage, Fünf Nächte (DDR/UdSSR, 1961), The Train (US, 1964), The Monuments Man (US/Dt. 2014) - um nur einige zu nennen. In diesem Projekt geht es um eine vergleichende Analyse der bildlichen und ideologischen Implikationen dieser Filme. 

Erste Ergebnisse wurden vorgestellt im Rahmen des Vortrags

"Musées violés. Espaces profanés" (B. Savoy) (abstract)

auf der Tagung

Musées au cinéma, le cinéma face au musée.
Lieux d'exposition, galeries, musées imaginaires dans les films de fiction

in Paris (INHA, Musée du Jeu de Paume), Dezember 2014

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