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TU Berlin

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TEAA - Tracing East Asian Art

Unterseite einer Schale der Song-Dynastie | Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst, Dauerleihgabe der The MCH Foundation, Hammonds Collection
Lupe

 

In den Projekten des Forschungsschwerpunktens TEAA – Tracing East Asian Art wird der westliche Markt für chinesische, japanische und koreanische Kunst in den ersten hundert Jahren nach Öffnung Ostasiens (1842-1945) untersucht. TEAA arbeitet in der Provenienzforschung eng mit nationalen und internationalen Museen zusammen. Das 2017 gegründete Netzwerk Provenienzforschung zu ostasiatischen Objekten, dem Museumsexperten und Wissenschaftler angehören, trifft sich einmal im Jahr in Berlin.

 

Kontakt:   Christine Howald

  

Imperiale Beutekunst aus China auf dem europäischen Kunstmarkt

 

Nach der Plünderung des Pekinger Sommerpalastes durch britische und französische Truppen im Oktober 1860 kamen erstmals Objekte aus der kaiserlichen Sammlung in großem Ausmaß auf den europäischen Kunstmarkt und gelangten in Folge in private und öffentliche Sammlungen. In dem Projekt werden die Verkäufe dieser Objekte auf Pariser und Londoner Auktionen in den 1860er Jahren erfasst und ausgewertet: Welche Objekte wurden angeboten? Wer war der Vorbesitzer? Wer kaufte sie? Und zu welchem Preis? 

 

Publikation zum Thema: 

Christine Howald / Léa Saint-Raymond: Tracking Dispersal: Auctions Sales from the Yuanmingyuan Loot in Paris in the 1860s, in: Journal for Art Market Studies 2 (2018).

Christine Howald, The Power of Provenance. Marketing and Pricing of Chinese Looted Art on the European Market (1860-1862), in: Bénédicte Savoy, Charlotte Guichard, Christine Howald (Hg.), Acquiring Cultures. Histories of World Art on Western Markets, Berlin/Boston 2018, S. 241-259.        

 

 

Nachlass Ernst Grosse

Der Freiburger Ethnologe Ernst Grosse (1862-1927) baute Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit der Hamburger Industriellenwitwe Marie Meyer (1833-1915) eine bedeutende Sammlung ostasiatischer Kunst auf. Seine Erwerbungen tätigte er vor allem sowohl auf dem Pariser Kunstmarkt als auch in Ostasien selbst. Grosse gilt als einer der Pioniere des wissenschaftlichen Diskurses über die Kunst aus dem Fernen Osten in Deutschland. Er beeinflusste zudem auf vielfältige Weise die Genese der Berliner Sammlung für ostasiatische Kunst. In seinen Tagebücher und Briefen berichtete er von Kunstkäufen und Kunstwerken und bettet sie in den historischen Kontext seiner Zeit ein. In diesem Projekt werden erstmals seine im privaten Nachlass befindlichen Tagebücher transkribiert und wissenschaftlich ausgewertet. 

 

Mitarbeitende

Mei Hau-Kunzi

Jenny Fischer-Falckenberg

 

 

 

Lehre: Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst

In Kooperation mit Dr. Alexander Hofmann vom Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin erforschten Studierende des Instituts unter der Leitung von Dr. Christine Howald im Wintersemester 2017/2018 die Provenienz von ausgewählten Museumsobjekten. Die Studierenden untersuchten zunächst die Objekte selbst auf Sammlermarkierungen und erforschten anschließend in Berliner und internationalen Archiven die Herkunft der Objekte. Die Ergebnisse wurden am 13.02.2018 im Rahmen einer Abendveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst im Museum für Asiatische Kunst vorgestellt.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

 

 

 

 

Publikationen

Lupe

Asian Art: Markets, Provenance, History, Journal for Art Market Studies, vol. 2, no. 3 (2018), guest edited by Alexander Hofmann and Christine Howald Introduction

Veranstaltungen

2019

Workshop | Network  meeting: 'Pillage is formally prohibited..': Provenenance Research on East Asian Art #3, organized by Dr. Alexander Hofmann, Dr. Christine Howald, Prof. Dr. Nick Pearce, Venue: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, 08.-09. November 2019 CfP

 

2018

Workshop | Netzwerktreffen: Provenienzforschung zu ostasiatischen Objekten #2, organisiert von Dr. Alexander Hofmann und Dr. Christine Howald, Ort: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, 23.-24. November 2018 Programm

 

Roundtable: Opening a Dialogue. Defining Colonial Injustice in China, mit Shuzhong HE, Susanne Knödel, Shouyong PAN und Zichao YAN, organisiert und moderiert von Dr. Christine Howald im Rahmen des Symposiums "Vertagtes Erbe? | Heritage Deferred? Colonialism's Past and Present" (Goethe Institut und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin), Ort: Museen Dahlem, Staatliche Museen zu Berlin, 22.-23. November 2018 Flyer

 

Podiumsdiskussion anläßlich des Launches der Journal for Art Market Studies-Ausgabe zu "Asian Art: Markets, History, Provenance" und der Finissage der Foyerausstellung "German Sales 1901-1929", Berlin, Kunstbibliothek, 05. September 2018, 18 Uhr Video

 

2017

Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst. Herausforderungen und Desiderata, organisiert von Dr. Alexander Hofmann und Dr. Christine Howald, Ort: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 13.-14. Oktober 2017 Flyer

Audiomitschnitt des Workshops
Interview auf dem Blog des SMB

 

2016

„All the Beauty of the World. The Western Market for non-European Artefacts in 18th-20th Century“

Internationales Symposium

Berlin, 13.-15. Oktober 2016

weitere Informationen (Forum Kunst und Markt)
Call for Papers (PDF, 589,6 KB)
Videomitschnitte der Vorträge (Gerda Henkel Stiftung)
finale Podiumsdiskussion (Inforadio)
Radiointerview mit Bénédicte Savoy (Deutschlandradio Kultur)

 

 

 

Zusatzinformationen / Extras

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