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Chair for Modern Art HistoryResearch

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Research

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The Chair for Modern Art History researches the aesthetic, social, political and institutional constellations that have shaped the production, circulation and consumption of art since the 18th century. Artist training, the transnational history of museums, the art market, the various forms of intellectual and material appropriation of cultural property in times of peace and war: these are some of the topics being researched as part of projects or dissertations.

Die Erwerbungen der Staatlichen Museen zu Berlin auf dem Pariser Kunstmarkt während der Besatzung 1940–1944

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Das Projekt rekonstruiert erstmalig systematisch und abteilungsübergreifend die Erwerbungen der Berliner Museen auf dem Pariser Kunstmarkt während der Besatzung von 1940 bis 1944. Damit wird auch ein Beitrag dazu geleistet, mehr über zentrale Akteure des internationalen Antiquitätenhandels und ihre Netzwerke zu erfahren, und so eine Lücke in der Erforschung des Kunstmarkts zu schließen. mehr

Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Kunst und Antiquitäten GmbH der DDR und westlichen Auktionshäusern im Zeitraum von 1973 bis 1990: Mechanismen – Netzwerke – Objekte

Werbeprospekt der Kunst und Antiquitäten GmbH, 1979, Stiftung Stadtmuseum Berlin, SSMB-HA, VI. Sammlung Kunst- und Antiquitäten GmbH
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Die Kunst und Antiquitäten GmbH übte von ihrem Gründungsjahr 1973 bis zum Verkaufsstopp kurz nach dem Mauerfall den Export von Kunstgegenständen, Antiquitäten und Gebrauchtwaren im westlichen Ausland zwecks Devisenerwirtschaftung aus. Zum einen sollen im Projekt die Strukturen und Mechanismen dieser Geschäfte sowie Akteur*innen und Firmennetzwerke ermittelt werden. Zum anderen sind Objekte, die von der Kunst und Antiquitäten GmbH auf direkten bzw. indirekten Wegen an westliche Auktionshäuser eingeliefert wurden, zu identifizieren. mehr

Diplomacy and Objects in European collections of Korean Art(i)facts: Celadons and Export paintings

Chrysanthemum motif decorative celadon bowl, Goryeo period (11th century)
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In this data-driven research project, the researchers want to study Korean art and ethnographic objects that became part of European museum collections through diplomatic encounters. The objects in question mostly are either bestowed as diplomatic gifts, gathered during diplomatic missions as well as circulated in “second-hand” diplomatic relations. mehr

Forschungsnetzwerk: Koloniale Sammlungen in Berliner Universitäten

Azurit aus Tsumeb, Namibia (ehemaliges Deutsch-Südwestafrika), Mineralogische Sammlung, TU Berlin
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Ziel des Forschungsnetzwerks „Koloniale Sammlungen in Berliner Universitäten“ ist es, die kolonialen Kontexte der Universitätssammlungen in Berlin zu identifizieren und einen Dialog über die Ethik des Umgangs damit zu starten. Die Mineralogische Sammlung (TU), die Sammlung des Medizinhistorischen Museums (Charité), das Lautarchiv (HU) und die archäologischen Funde des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie (FU) haben unterschiedliche Vergangenheiten; sie werfen jedoch ähnliche Fragen auf: Welche Rolle spielen die Sammlungen für die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte? mehr

Museums and Society - Mapping the Social

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Museums and Society - Mapping the Social ist ein gemeinsames Projekt von Universitäten und Museen in Berlin. Es erforscht Museen als sich wandelnde soziale Räume. Im Projekt arbeiten die Humboldt-Universität Berlin, das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, die Technische Universität Berlin und das Museum für Naturkunde Berlin zusammen. mehr

Perzeptionen Ägyptens. Die Zeichnungen der Preußischen Ägypten-Expeditionen (1842-1845)

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Karl Richard Lepsius (1810–1884) gilt heute als Begründer der deutschen und Wegbereiter der internationalen Ägyptologie. Als herausragende Ergebnisse seiner dreijährigen, staatlich finanzierten Expedition nach Ägypten und Äthiopien gelten neben den mitgebrachten Objekten, vor allem die vor Ort entstandenen rund 2.000 Zeichnungen, von denen heute noch 1.743 erhalten sind. Eine kunsthistorische Analyse der topografischen Ansichten sowie der später entstandenen Lithografien und Gemälden fragt, ob die Zeichnungen der reinen wissenschaftlichen Dokumentation dienten, oder ob sie nicht vielmehr einem von europäischen Vorstellungen geprägten und damit konstruierten Bild Ägyptens entsprachen. mehr

Repertorium der Akteure des französischen Kunstmarkts während der deutschen Besatzung (1940-1945)

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Die prosopographische Studie erforscht die Akteure auf dem französischen Kunstmarkt während der deutschen Besatzung Frankreichs. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut national d’histoire de l’art (INHA) in Paris durchgeführt. mehr

Systematische Erforschung und Rekonstruktion der Adolf-von-Menzel-Sammlung des Bankiers und Kunstsammlers Ludwig Ginsberg

Adolph von Menzel. Skizzen nach eigenen Zeichnungen. Notizen zu einer Postsendung an Bruckmann vom 10.April 1883 Quelle: Kupferstichkabinett. Staatliche Museen zu Berlin (vormals Sammlung Ginsberg, Berlin)
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Das einjährige Forschungsprojekt widmet sich der systematischen Überprüfung und Recherche der Adolph von Menzel Sammlung des Berliner Bankiers Ludwig Ginsberg (1873 – 1939) und wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunstgeschichte der Moderne (Prof. Bénédicte Savoy) durchgeführt. Die umfangreiche Sammlung des graphischen Werkes Menzels umfasste eine Vielzahl seltener Drucke und enthielt Papierarbeiten von zum Teil besonderer Güte und Schönheit. Sie wurde 1930 als die größte Menzel-Sammlung, die sich je in Privatbesitz befunden hat, beschrieben. Die Sammlung Ginsberg wurde in mehreren Margen versteigert und ist heute zum größten Teil verschollen. Bisher sind Werke aus der Sammlung im Kupferstichkabinett Berlin und am Leopold-Hoesch-Museum in Düren aufgetaucht. Beide Museen werden die verfolgungsbedingt in ihre Sammlungen gelangten Werke restituieren. Aufgabe des Projekts ist es zu erforschen, welche Werke die Sammlung umfasste, wann und unter welchen Umständen sie versteigert oder veräußert wurden und wo sich diese heute befinden. mehr

The Restitution of Knowledge

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Zwischen 1884 und 1919 wurden Tausende Objekte, Kunstwerke und menschliche Überreste aus der ganzen Welt verschleppt und an Museen in Europa verschifft. Viele davon wurden im Rahmen von Kolonialkriegen oder sogenannten "Strafexpeditionen" erworben. Aber was genau ist eine "Strafexpedition"? Sind diese Sammlungen also Kriegstrophäen? Welche Verantwortung haben Museen bezüglich dieser Schätze? Welche Geschichten von kolonialer Gewalt hängen an diesen Objekten? mehr

Umgekehrte Sammlungsgeschichten. Mapping Kamerun in deutschen Museen

Blick in die Sammlung des Ethnologischen Museums Berlin
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Das kamerunisch-deutsche Forschungsvorhaben erforscht die Formen und Folgen von Kulturgutverlagerungen aus der ehemaligen Kolonie nach Deutschland. Dafür wird eine umfassende Bestandsaufnahme der kolonialzeitlichen kamerunischen Objektbestände in deutschen Museen sowie ihrer Herkunftskontexte in Kamerun vorgenommen. mehr

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