TU Berlin

Fachgebiet Kunstgeschichte der ModerneDr. Sebastian-Manès Sprute

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Dr. Sebastian-Manès Sprute

Lupe

Raum: A072

Telefon: +49 (0)30 31479619

Email: sprute[at]tu-berlin.de

 

Umgekehrte Sammlungsgeschichte – Ein kommentierter Atlas zum materiellen Erbe Kameruns in deutschen Museen

Zur Person

seit 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin

2017-2018 Wissenschaftlicher Volontär im Afrika-Referat des Linden-Museum Stuttgart, Mitarbeit im von der Bosch-Stiftung gefördertem Forschungsprojekt „Shared Heritage: the Cameroon Project, Oku, Stuttgart, Fumban“, Erforschung der Sammlungsprovenienz, Sonderausstellung "In Stuttgart zu Hause"

2011-2015 Promotion im Fachbereich Afrikawissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dr. phil., Titel der Dissertation: Die Ordnung der Zeit im Kolonialstaat: Die Implementierung der Weltzeitordnung und der Stellenwert von exakten zeitlichen Standards, zeitspezifischen Ordnungspolitiken und europäischer Zeitkultur unter den Bedingungen kolonialer Herrschaft in Senegal, ca. 1880 – 1920.

2008-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, DFG-Projekt 955 – Teilprojekt D-2 „Globalisierung der westlichen Zeitordnung?

1999-2007 Studium der Ethnologie, Philosophie und Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Magister Artium, Titel der Magisterarbeit: Kritische Untersuchung über die Zeitkonzeption der Walbiri Aborigines (Western Central Desert): Vom Ritual im Raum zur Identität in der Zeit.

Forschungsschwerpunkte

Kulturwissenschaftliche Zeitforschung

Kolonialgeschichte Westafrikas

(Post-)Koloniale Provenienzforschung

Publikationen

2020: Die Ordnung der Zeit im Kolonialstaat: Die Implementierung der Weltzeitordnung und der Stellenwert von exakten zeitlichen Standards, zeitspezifischen Ordnungspolitiken und europäischer Zeitkultur unter den Bedingungen kolonialer Herrschaft in Senegal, ca. 1880 – 1920. Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin.

2018: Die Jagd nach der größtmöglichen Trommel: Sammelwut, Kolonialkriege und Trägerleid oder die menschenverachtende Beschaffung von Ethnographica im kolonialen Kamerun, 1902-1908. In: Tribus - Jahrbuch des Linden-Museums Stuttgart, Bd. 67/2018, Stuttgart, S. 130-153.

2015: (Uhr–)eigene Zeiten. Grenzen der Implementierung von europäischen Zeitnormen in Senegal, ca. 1890-1930. In: Patzel-Mattern, Katja (Hrsg.): Der Faktor Zeit: Perspektiven kulturwissenschaftlicher Zeitforschung. Stuttgart, S. 77-105.

Vorträge

12.12.2019: Recherche sur les provenances au Musée Linden à Stuttgart. Workshop: Provenance inversée. Université de Dschang.

06.04.2018: Wie die Kolonialherren versuchten, in Afrika die Zeit in Ordnung zu bringen – Zeit, Arbeit und Gesellschaft in Senegal, ca. 1880-1930. Vortragsreihe: Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde Stuttgart. Linden-Museum Stuttgart.

18.05.2012: Time Conflicts in Colonial Senegal, 1880 – 1930. Tagung: The changing experience of time in the long nineteenth century. Local, Regional, (Trans)National and Global Perspectives. University of St. Andrews, Centre for Transnational History.

07.05.2011: Globalisierung der westlichen Zeitordnung? Tagung: Locality and Transnational Processes. Modalities of Entanglements. Universität Bielefeld, Zentrum für interdisziplinäre Forschung.

29.04.2011: „Uhrzeit–Regime“. Konkurrierende zeitliche Ordnungssysteme und Widerstand gegen die Vereinheitlichung der Zeit im kolonialen Senegal, 1880 – 1930. Tagung: Der Faktor Zeit im globalen Kontext. Theoretische und Praktische Perspektiven für das 19. und 20. Jahrhundert. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Historisches Seminar.

13.04.2011: The Globalization of Time in Africa, Senegal approx. 1880 – 1930. Konferenz: European Network in Universal and Global History – Congress 2011, London School of Economics.

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