TU Berlin

Fachgebiet Kunstgeschichte der ModerneSchöne-Vortrag 2017

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Deutschland postkolonial: Das Humboldt-Forum und die deutsche Erinnerungskultur

Schöne-Vortrag am 27. November 2017 von Prof. Dr. Thomas Thiemeyer

Lupe

Das Thema

Das Humboldt Forum ist ein nationales politisches Projekt. Als Schaufenster eines weltoffenen Deutschland soll es in bester Lage auf größtmögliche öfentliche Resonanz treffen. Derart exponiert, lädt es ein zu Kritik, die regelmäßig über ihm niedergeht, insbesondere in Bezug auf die ethnologischen Sammlungen.

Die Kritik erklärt sich zu einem Gutteil aus einer veränderten deutschen Selbstwahrnehmung als Einwanderungsland, die zu einer neuen, postkolonial grundierten Erinnerungskultur führt. Was am Beispiel des Humboldt-Forums – aber auch an anderen Völkerkundemuseen – aktuell verhandelt wird, ist ein neues Selbst- und Weltbild Deutschlands. Der Inhalt der Ausstellungen und Sammlungen ist Auslöser für weitreichende Verständigungsprozesse, die auf die Migrationsgesellschaft als Ganzes zielen.

Veranstaltungsflyer

Thomas Thiemeyer

Thomas Thiemeyer ist Professor am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind Museums- und Sammlungsforschung, Erinnerungskultur und Kulturtheorien.

 

ausführliche Informationen

Der Schöne-Vortrag

Richard Schöne (1840-1822)
Lupe

Der Schöne-Vortrag ist eine Vortragsreihe zu aktuellen Thesen und Forschungen im Bereich der Museumsgeschichte. Die Veranstaltung beruht auf der Kooperation des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne und

  • der Richard Schöne Gesellschaft für Museumsgeschichte (mehr)
  • dem Forum Kunst und Markt (mehr)

Die Vorträge finden jährlich im Herbst an der TU Berlin statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TU Berlin, Architekturgebäude
Straße des 17. Juni 150/152
10623 Berlin
Hörsaal A 053

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