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TU Berlin

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Das Museum auf den Kopf gestellt

Schöne-Vortrag am 12. November 2018 von Nanette Snoep

Lupe

Das Thema

Es vergeht heute in Europa kaum ein Tag ohne Meldungen über Restitutionen menschlicher Gebeine oder kolonialer Kriegsbeute, ohne Umbenennungen von Straßen, die einst an heute vergessene Kolonialheroen erinnern sollten, ohne Ausstellungen zur kolonialen Vergangenheit und ohne neue Forderungen nach der Anerkennung von Kolonialverbrechen. Museen mit sogenannten ethnographischen Beständen sind politische Minenfelder geworden. In Deutschland haben sich diese Debatten insbesondere in den letzten zwei Jahren verstärkt. Die europäische ethnologische Museumslandschaft versucht sich bereits seit über 25 Jahren mühevoll zu erneuern: unzählige Namenswechsel, Neukonzeptionen von Dauerausstellungen, Zusammenarbeit mit den Herkunftsgesellschaften, aus denen die Objekte stammen, künstlerische Interventionen oder auch "Dialog", "Transparenz", "Provenienzforschung" und "Shared Heritage" sind die Wundermittel, die diese leidenden Institutionen endlich heilen sollen. Hat das ethnologische Museum so wirklich eine Zukunft? Oder muss es sich vielmehr drastisch neu denken, bis hin zu seinen Wurzeln? 

Einladungskarte

Nanette Snoep

An Hand ihrer langjährigen Erfahrung als Kustodin im Quai Branly Museum in Paris (1999-2014) und der letzten vier Jahre (2015-2018) in Sachsen als Direktorin des Grassi Museums für Völkerkunde Leipzig, des Museums für Völkerkunde Dresden und des Völkerkundemuseums Herrnhut beschreibt Nanette Snoep, wie sich diese Debatten insbesondere mit Blick auf Frankreich und Deutschland entwickelt haben.

Der Schöne-Vortrag

Richard Schöne (1840-1822)
Lupe

Der Schöne-Vortrag wird jährlich gemeinsam vom Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin und der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V. organisiert. Die Veranstaltung beruht auf der Kooperation des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne und

  • der Richard Schöne Gesellschaft für Museumsgeschichte (mehr
  • dem Forum Kunst und Markt (mehr)

Die Vorträge finden jährlich im Herbst an der TU Berlin statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TU Berlin, Architekturgebäude
Straße des 17. Juni 150/152
10623 Berlin
Hörsaal A 053

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